Familienurlaub im Winter: So genießen Sie ihn entspannt und stressfrei

Wenn man von „Winterurlaub“ spricht, stellt man sich eine märchenhaft weiße Landschaft, fröhliches Toben im Schnee und entspannte Abende an der Hotelbar vor. Viele Eltern wissen jedoch nur zu gut, dass die Realität ganz anders aussehen kann – ständiges Suchen nach Mützen und trockenen Handschuhen, Geschwisterstreit um den Platz auf dem Schlitten, ein unkooperatives Kind auf der Skipiste und abends fallen Sie erschöpft ins Bett, noch bevor die Kinder schlafen. Die gute Nachricht ist: Mit etwas Planung und einer realistischen Herangehensweise kann ein Familienurlaub in den Bergen zu einem wunderschönen Erlebnis werden, das alle genießen.

Wählen Sie die richtige Unterkunft

Ihre Unterkunft in den Bergen hat großen Einfluss darauf, ob der Urlaub gelingt. Manche gönnen sich gerne den Komfort eines Hotels, andere schätzen die Privatsphäre und die heimelige Atmosphäre eines gemieteten Apartments oder einer Hütte. Worauf sollten Sie in jedem Fall achten?

  • Wie weit ist es zur Skipiste und zu den anderen Aktivitäten, auf die Sie sich freuen? Wie gelangen Sie dorthin?
  • Können Sie den Urlaub auch genießen, wenn Sie sich selbst verpflegen? Gibt es in der Nähe gute Einkaufsmöglichkeiten oder Restaurants?
  • Der entspannte Ablauf des Urlaubs hängt auch davon ab, wie praktisch die Unterkunft ausgestattet ist. Fehlt ein geeigneter Skiraum und genügend Platz zum Trocknen nasser Kleidung, kann jeder Tag schnell anstrengend werden.
  • Eine Spielecke oder andere Unterhaltungsmöglichkeiten für Kinder sind immer von Vorteil. Jeder Elternteil, der nach einem ganzen Tag an der frischen Luft müde ist, freut sich über einen kurzen Moment der Ruhe.

Planen Sie den Tag zur Freude aller

Die Grundregel für einen Winterurlaub mit Kindern lautet: Überladen Sie das Programm nicht. Im Schnee über Hügel zu laufen, macht schnell müde. Und wenn der kleine Sportler erst lernt, die Skier zu beherrschen und nicht immer erfolgreich ist, kann die Begeisterung schnell nachlassen. Planen Sie daher Pausen ein und wechseln Sie die Aktivitäten ab.

Haben Sie realistische Erwartungen. Es spielt keine Rolle, ob die Kinder gerade erst Skifahren lernen oder schon anspruchsvollere Abfahrten meistern. Nur weil Sie selbst begeisterter Skifahrer und sportlich sind, heißt das nicht, dass Ihre Kinder diese Leidenschaft teilen. Wenn Sie sie zum Skifahren drängen und so lange auf der Piste halten, wie Sie es geplant haben, fördern Sie keine Liebe zum Wintersport. Akzeptieren Sie, dass manchmal der größte Erfolg darin besteht, dass das Kind am nächsten Tag wieder Lust hat, die Skier anzuziehen.

Haben Sie teure Wochen-Skipässe gekauft? Lassen Sie sich nicht von dem Gefühl mitreißen, diese maximal ausnutzen zu müssen – jeden Tag vor Öffnung der Lifte auf der Piste zu stehen und am Nachmittag noch die letzte Gondel zu erwischen. Kinder werden von diesem Pflichtskifahren schnell genervt sein. Vergessen Sie nicht, dass Sie im Urlaub vor allem entspannen und die gemeinsame Zeit genießen möchten – nicht, um Ihre Follower mit der Anzahl der gefahrenen Kilometer zu beeindrucken. Wenn möglich, kaufen Sie Skipässe mit der Option auf einen Pausentag. Und selbst wenn das nicht geht, gönnen Sie sich einfach einen freien Tag, wenn Ihnen danach ist.

Was hilft zu einem entspannten Tag auf der Piste?

  • ausreichend Zeit für Pausen
  • Lob statt Druck
  • eine passend gewählte Schwierigkeit der Piste
  • Snowparks mit spielerischen Elementen

Ein Winterurlaub mit Kindern besteht nicht nur aus Skifahren. Geben Sie den Kindern genügend Zeit, einfach im Schnee zu spielen. Einen Schneemann bauen, eine ordentliche Schneeballschlacht oder mit dem Schlitten den Hügel hinunterfahren – darauf freuen sie sich am meisten.

Egal, ob Sie einen Ausflug oder einen Skitag geplant haben, kalkulieren Sie immer genügend Zeit für die Rückkehr ein, bevor die Müdigkeit einsetzt.

Praktische Helfer: Was Sie mitnehmen sollten

Ob auf der Piste, beim Spaziergang oder beim Spielen draußen – wenn Sie länger im Freien unterwegs sind, ist es sinnvoll, ein paar Dinge dabei zu haben:

  • eine leichte, faltbare Sitzunterlage
  • Ersatzhandschuhe und -socken
  • eine Thermoskanne mit warmem Tee
  • etwas Süßes für einen schnellen Energieschub
  • Wärmepads für kalte Hände
  • Spikes oder Schuhketten gegen Rutschen

Auch wenn Sie nur spazieren gehen oder auf die Piste fahren, nehmen Sie einen Schaumstoff-Rutscher für den Schnee mit. Er ist sehr leicht und flexibel, sodass Sie ihn problemlos in den Rucksack stecken oder außen befestigen können. Kinder können ihn jederzeit zum Rutschen nutzen, und Sie können ihn auch als Sitzunterlage z. B. beim Jausnen oder beim Umziehen verwenden.

Vergessen Sie vor der Abreise nicht, alle Schuhe – und gegebenenfalls auch Hosen und Jacken – gründlich zu imprägnieren.

Vergessen Sie sich selbst nicht

Eltern denken oft zuerst an ihre Kinder – aber ohne erholte Eltern gibt es keinen entspannten Urlaub.

Wenn Sie zu zweit sind, wechseln Sie sich ab. Einer baut mit den Kindern einen Schneemann, während Mama oder Papa eine ausgiebige Skifahrt oder entspannte Wellnesszeit allein genießen kann.

Zeit für sich gewinnen Sie auch, wenn Sie auf der Piste einen Skilehrer oder eine Skischule nutzen.

Bringen Sie den Kindern möglichst früh bei, dass auch Eltern ein Recht auf eine kurze Auszeit haben. Legen Sie mindestens eine halbe Stunde fest, in der sie alleine spielen und Sie einen Moment mit einem Buch oder einer Tasse Kaffee genießen.


Spaß für Kinder, Ruhe für Eltern

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Seien Sie auf alles vorbereitet

Manchmal lassen sich Krankheit oder Verletzungen auch im Urlaub nicht vermeiden – besonders im Winter. Vergessen Sie nicht einzupacken:

  • Grundmedikamente gegen Schmerzen und Fieber
  • Pflaster und Verbandmaterial
  • Nasenspray
  • Kälteschutzcreme und pflegenden Lippenbalsam
  • Sonnencreme

Wenn Sie zum Skifahren ins Ausland reisen, sollten Sie keinesfalls ohne eine gute Reiseversicherung aufbrechen, die auch spezielle Situationen wie einen Einsatz der Bergrettung abdeckt. Prüfen Sie, ob Skifahren und weitere geplante Aktivitäten eingeschlossen sind. Auch eine Haftpflichtversicherung für Schäden oder Verletzungen Dritter ist sinnvoll, da dies auf der Piste schnell passieren kann.

Benötigen Sie Tipps, wie Sie Kinder im Winter richtig anziehen, wie Sie mit dem Skifahren beginnen oder worauf Sie bei der Auswahl von Winterstiefeln achten sollten? Stöbern Sie in unserem Blog! Dort finden Sie viele Artikel voller hilfreicher Ratschläge.

Wir wünschen Ihnen einen Winterurlaub voller Lachen, Spaß und schöner Erinnerungen,

Ihr Mama Labels Team